Silken Windsprite

Standard

Silken Windsprite Standard2018-05-25T15:30:42+00:00

Der Standard des Silken Windsprite

National durch den VDH anerkannte Rasse, FCI-Gruppe 10 (Rasse nicht FCI-anerkannt), Standard-Nr. 997, © Verband fĂŒr das deutsche Hundewesen e.V.
Quelle: VDH – Download der Rasse-Beschreibung

Datum der Publikation des gĂŒltigen offiziellen Standards: 29.10.2014

Verwendung

Gesellschafts-, Renn- und Coursing Hund.

Allgemeines Erscheinungsbild

Ein kleiner bis mittelgroßer athletischer Windhund, ausgewogen in den Proportionen und mit einem
weitausgreifenden, leichtfĂŒĂŸigen Gangwerk. Die Erscheinung soll den Eindruck von Eleganz und Anmut, verbunden mit Sportlichkeit, Schnelligkeit und Gewandtheit vermitteln. Übertreibungen jeglicher Art mĂŒssen vermieden werden.

Verhalten/Charakter (Wesen)

In hohem Masse anpassungsfĂ€hig in hĂ€uslicher und sportlicher Umgebung. Fremden gegenĂŒber hĂ€ufig reserviert, dabei immer freundlich und niemals aggressiv. Bescheiden, anhĂ€nglich, ausgeglichen.

Kopf

Oberkopf
  • SchĂ€del: Lang und trocken, flacher Oberkopf, der sich ein wenig zu den Augen und dann weiter gleichmĂ€ĂŸig zur Nase hin verjĂŒngt.
  • Stop: Leicht.
GesichtsschÀdel
  • Nase: Einfarbig schwarz. Bei farbverdĂŒnnten Hunden so dunkel wie möglich.
  • Kiefer/ZĂ€hne: KrĂ€ftige, starke , klar gezeichnete Kiefer mit einem perfekten, regelmĂ€ĂŸigen und vollstĂ€ndigen Scherengebiß, d.h. das die oberen SchneidezĂ€hne die unteren SchneidezĂ€hne eng ĂŒbergreifen und
    rechtwinklig zu den Kiefern stehen.
  • Augen: Dunkel, groß und intensiv. Bei farbverdĂŒnnten Hunden so dunkel wie möglich. Beide Augen mĂŒssen die gleiche Farbe haben. Augenlider und Umrandungen sollen dunkel und voll durchpigmentiert sein.
  • Ohren: Rosenförmig, klein; eng am Kopf anliegend; bei Aufmerksamkeit sind die Ohren im ersten Drittel halb aufgerichtet, mit gefalteten, seitwĂ€rts oder nach vorne gerichteten Enden.

Hals

Lang, elegant gebogen und muskulös.

Körper

  • Obere Linie: Anmutiger Bogen im Bereich der Lendenpartie.
  • RĂŒcken: Breit und stark.
  • Lende: Gut bemuskelt mit ausreichender LĂ€nge.
  • Brust: Sehr tief, vorzugsweise bis zum Ellenbogen. Gut gewölbte Rippen, jedoch keine Faßform.
  • Bauch: Deutlich aufgezogen.

Rute

Lang und mindestens bis zum Sprunggelenk reichend. Die Rute soll sich mit einer leichten AufwÀrtsbiegung
verjĂŒngen und einen Bogen andeuten, darf aber nie geringelt sein. In der Aktion in feiner AufwĂ€rtsbiegung,
aber nicht ĂŒber den RĂŒcken erhoben getragen werden.

Gliedmaßen

Vorhand

Gerade, senkrecht und stark.

  • Schultern: SchrĂ€g und muskulös.
  • Ellenbogen: Gut unter den Rumpf gestellt.
  • Vordermittelfuß: Stark, leicht federnd.
Hinterhand

Lange, kraftvolle, breite Hinterhand mit großer Schubkraft.

  • Oberschenkel: KrĂ€ftig, gut bemuskelt.
  • Knie: Gut gewinkelt.
  • Unterschenkel: Gut entwickelt und gewinkelt.
  • Sprunggelenke: Tief gestellt.
  • Pfoten: KrĂ€ftig, schön aufgeknöchelt, klar umrissen mit festen Ballen.

Gangwerk

MĂŒhelose, leichtfĂŒĂŸige, weitausgreifende Bewegung, gleichförmig und mit kraftvollem und starkem Schub der Hinterhand. Gangwerk weder gestelzt, hochsteppend, kurztrittig oder trippelnd. Parallel im Kommen und Gehen.

Haarkleid

Haar

Weich, gerade oder auch leicht gelockt oder gewellt. Die Körperbehaarung kann von Hund zu Hund unterschiedlich sein, mit oder ohne Unterwolle. Das Haar am Hals ist reichlich und dicht. Befederung an den
RĂŒckseiten der VorderlĂ€ufe, unter dem Bauch, den HinterlĂ€ufen und an der Rute. Das Haar, das die Befederung an den „Hosen“ und die Fahne der Rute bildet, ist lĂ€nger.

Farbe

Alle Farben, Abzeichen oder deren Kombinationen.

GrĂ¶ĂŸe

IdealgrĂ¶ĂŸe Widerristhöhe:
RĂŒden 47 – 55cm
HĂŒndinnen 44 – 53cm
Nicht die in cm gemessene
Höhe ist von grĂ¶ĂŸter Bedeutung, sondern die Harmonie der Prportionen.

Fehler

Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem VerhÀltnis zum Grad der Abweichung stehen sollte und dessen Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Hundes zu beachten ist.

Kopf

MĂ€chtiger Kopf, zu kurz und breit.

  • Stop: Zu stark.
  • Unterkiefer: Zu schwach.
  • Ohren: Stehohren oder HĂ€ngeohren.
  • Augen: Nicht durchpigmentierte Augenlider und Umrandungen.
  • Hals: Kurzer, dicker Hals, Wamme.
Körper
  • RĂŒcken: Zu stark aufgezogen, zu flach.
  • Kruppe: Zu stark abfallend.
  • Rute: Zu kurz, geringelt, zu hoch getragen.
  • Gangwerk: Steppend, kreuzend, kurztrittig, zu eng oder zu weit.

Disqualifizierende Fehler

Hunde, die deutlich physische AbnormalitĂ€ten oder Verhaltensstörungen aufweisen, mĂŒssen disqualifiziert
werden.
Aggressive oder Àngstliche Hunde.
KurzhaarvarietÀt.

N.B.

RĂŒden mĂŒssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollstĂ€ndig im Hodensack befinden.
Zur Zucht sollen ausschließlich funktional und klinisch gesunde, rassetypische Hunde verwendet werden.